HomeNewsSuchenKontakt  

11. + 12. 06.2016 - Jubiläumsreise Schwarzwaldalp 

 

Zum 80järigen Jubiläum hat sich der Samariterverein Rickenbach eine besondere Reise ausgedacht. Sie führte die illustre Gruppe durch die Gletscherschlucht an tosenden Wasserfällen vorbei ins gemütliche Hotelsääli, wo alle ein exquisites Essen genossen.

 

Am 11. Juni versammelten wir reiselustigen Samariter uns auf dem Gemeindeplatz Rickenbach, um gemeinsam zwei schöne Tage zu erleben. So fuhren wir dann auch rechtzeitig mit dem Kleinbus Richtung Meiringen los. Der Chauffeur begrüsste uns und heiterte die Fahrt durch den Regen mit Witzen auf. Gut gelaunt in Meiringen angekommen, durften wir uns auf zwei Museumsbesuche freuen.

 

In zwei Gruppen aufgeteilt, besuchten wir abwechselnd das Naturmuseum, wo wir viel Wissenswertes über die einheimischen Säugetiere, Vögel und Falter erfuhren, und das Museum der Landschaft Hasli. Dort wurde uns bei einer umfassenden Führung über die Bedeutung des Haslis auf der Nord – Süd Route und über das Säumerleben berichtet. Wir schauten in die Wohnstuben der Talbewohner und wurden über ihr Leben und Tun informiert. Wir hätten noch lange fragen und verweilen können.

 

Atemberaubend und erfrischend

Hungrig geworden, suchten wir einen trockenen Platz, um im Schärmen zu essen. Einige fanden ihn in der gedeckten Gartenwirtschaft, andere auf einer wettergeschützten Bank. Gesättigt und zufrieden trafen wir uns am Bahnhof Meiringen, um mit dem Postauto zur Gletscherschlucht Rosenlaui chauffiert zu werden.

Dort stiegen wir, auf dem gesicherten Weg, die Gletscherschlucht hinauf. Wir wanderten an wuchtigen Wasserfällen, romantischen Grotten und bizarren Felsschliffen vorbei. Wir staunten ob der unbändigen Kraft des Gletscherwassers. Mal wirbelt es um einen Gletschertopf, mal fällt es über eine Felsstufe, zwängt sich durch einen Engpass, schäumt, sprudelt, gurgelt. Dieses gewaltige, atemberaubende und zugleich erfrischende Naturschauspiel zog uns in seinen Bann.

Ein Rundweg führte uns durch den blühenden und duftenden Bergwald zurück zum Schluchteinstieg und zum Café Schluchthüttli. Dort genossen wir in der warmen und heimeligen Stube oder unter dem schützenden Dach des urigen Hüttlis einen heissen Kaffee oder Tee mit einem feinen Stück Kuchen.

 

Gediegenes Essen auf 1456 Meter

Zu Fuß oder mit dem Postauto ging es weiter zum Chalet-Hotel Schwarzwaldalp, wo wir im Haus Wetterhorn unsere Viererzimmer bezogen und uns frisch machen konnten. Im Sääli des Hotels wurden wir mit einem exquisiten Nachtessen verwöhnt. So servierte uns das zuvorkommende Chalet-Team einen Salat mit einer Joghurtmousse-Terrine, gefüllter Morchel und Lachstartar. Es folgte ein niedergegarten Nierstückbraten an Rosmarinjus, ein Kresse-Kartoffelstock und grünes Gemüse. Das köstliche Dessert, Butterbretzel mit Kaffeevariationen, rundete den kulinarischen Teil des Abends ab. Wir liessen den ersten Tag unserer Vereinsreise beim Jassen und geselligen Zusammensein ausklingen.

 

Vom Wildbach zur Hobelmaschine

Am Sonntag trafen dann die einen nach den anderen nach einer grösseren oder kleineren Morgenwanderung oder direkt vom Schlafzimmer zum Morgenessen ein und bedienten sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet.

Neugierig auf die angekündigte Führung versammelten wir uns vor der hundert jährigen Säge Schwalzwaldalp. Fasziniert folgten wir den ausführlichen Erklärungen des Erzählers und wechselten immer wieder die Schauplätze vom Wildbach, zum Kanal und Wasserrad bis zur Einfachgattersäge und Hobelmaschine, wo wir beim Sägen und Hobeln dabei sein durften.

 

Ein Prosit auf den Verein

Die wärmenden Sonnenstrahlen geniessend, stiegen wir ins Postauto, das uns auf die Grosse Scheidegg brachte. Der charmante Chauffeur nannte uns nicht nur auf der Fahrt die Berggipfel sondern erläuterte uns nach der Ankunft das ganze Panorama. Nach dem Mittagessen im Berghotel marschierten die einen talwärts. Sie wanderten dem Wanderweg folgend über Schneefelder und an blühenden Frühlingsblumen vorbei durch den Regen, um bei der Station Schwarzwaldalp ins Postauto zuzusteigen und mit den anderen nach Meiringen zu fahren. Dort hielt der nette Postautofahrer direkt neben unserem Bus, wo wir vor der Heimfahrt auf unseren jubilierenden Verein anstiessen.

Herzlichen Dank an alle, besonders aber an Franz, der einen besonderen Einsatz für diese wundervolle Reise geleistet hat und an Mike, der uns wohlbehalten und sicher chauffierte.

 

SVR/md

 

Einige Eindrücke

 



> Fotogalerie anzeigen

 

© Copyright 2020 Samariterverein Rickenbach. | Powered by eCMS Content Management System | ebcom ag